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AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Hypnosystemik-Institut IHC



§ 1 Vertragsschluss

Die Anmeldung zu einem Angebot des Hypnosystemik-Instituts IHC stellt ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages dar.

Der Vertrag kommt mit schriftlicher Bestätigung durch das Institut zustande.



§ 2 Zahlungsbedingungen

Der Teilnahmebetrag ist mit Zugang der Rechnung fällig und spätestens 14 Tage vor Beginn der jeweiligen Leistung vollständig zu bezahlen.

Erfolgt die Zahlung nicht fristgerecht, ist das Institut berechtigt, den Zugang zu Leistungen zu sperren oder den Teilnehmer von der Teilnahme auszuschließen sowie den Platz anderweitig zu vergeben.



§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich ausschließlich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.

Ein bestimmter Erfolg, insbesondere ein bestimmter Lernerfolg oder eine konkrete persönliche Entwicklung, wird nicht geschuldet.



§ 4 Online-Kurse – Zugang und Dauer

Der Zugang zum Online-Campus wird für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten ab erstmaliger Freischaltung gewährt.

Nach Ablauf dieses Zeitraums endet der Zugang automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.

Ein Anspruch auf dauerhaften Zugriff auf die bereitgestellten Inhalte besteht nicht.

Ein erneuter Zugang zum Online-Campus ist nur durch eine erneute Buchung oder im Rahmen eines gesonderten Angebots des Instituts möglich.

Das Institut ist berechtigt, nach eigenem Ermessen zeitlich befristete oder vergünstigte Wiederzugänge anzubieten, ohne dass hierauf ein Anspruch besteht.



§ 5 Rücktritt und Stornierung bei Online-Angeboten

Ein Rücktritt von der Teilnahme ist jederzeit möglich und bedarf der Textform.

Im Falle eines Rücktritts gelten folgende pauschalierte Entschädigungen:

  • bei einem Rücktritt bis 30 Tage vor Kursbeginn: 10 % des Teilnahmebetrags,
  • bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Kursbeginn: 50 % des Teilnahmebetrags,
  • bei einem Rücktritt weniger als 14 Tage vor Kursbeginn: 80 % des Teilnahmebetrags.

Nach Beginn des Kurses ist im Falle eines Rücktritts die anteilige Vergütung für bereits erbrachte Leistungen sowie eine angemessene Entschädigung für den nicht mehr anderweitig verwertbaren Teil der Leistung geschuldet.

Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.



§ 6 Präsenzveranstaltungen und Retreats

Präsenzveranstaltungen, insbesondere Workshops und Retreats, umfassen ausschließlich die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung ausdrücklich aufgeführten Inhalte.

Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten sind nur dann Bestandteil der Leistung, wenn sie ausdrücklich als solche ausgewiesen sind.

Die An- und Abreise erfolgt eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko des Teilnehmers.

Das Institut übernimmt keine Haftung für Reisehindernisse, insbesondere Flugausfälle, Verspätungen oder Einreiseprobleme.

Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen steht unter dem Vorbehalt des Erreichens einer Mindestteilnehmerzahl.

Wird diese nicht erreicht, ist das Institut berechtigt, die Veranstaltung abzusagen oder zu verschieben.

Ein Rücktritt von Präsenzveranstaltungen ist jederzeit möglich und bedarf der Textform.

Im Falle eines Rücktritts gelten folgende pauschalierte Entschädigungen:

  • bei einem Rücktritt bis 60 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 20 % des Teilnahmebetrags,
  • bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des Teilnahmebetrags,
  • bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 % des Teilnahmebetrags,
  • bei einem Rücktritt weniger als 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 100 % des Teilnahmebetrags.

Erscheint der Teilnehmer nicht zur Veranstaltung, bleibt der gesamte Teilnahmebetrag geschuldet.

Der Teilnehmer ist berechtigt, einen geeigneten Ersatzteilnehmer zu benennen.

Das Institut kann die Teilnahme aus wichtigem Grund ablehnen.

Das Institut ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigen Gründen, insbesondere bei Krankheit der Kursleitung, höherer Gewalt oder zu geringer Teilnehmerzahl, abzusagen oder auf einen anderen Termin oder ein Online-Format umzustellen.

Im Falle einer Absage werden bereits geleistete Zahlungen vollständig zurückerstattet.

Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.



§ 7 Nichtteilnahme

Nimmt ein Teilnehmer aus Gründen, die in seiner Person liegen, nicht an einer gebuchten Leistung teil, bleibt die Verpflichtung zur Zahlung des Teilnahmebetrags bestehen.



§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle im Rahmen der Angebote zur Verfügung gestellten Inhalte, insbesondere Videos, Skripte, Übungen und sonstige Materialien, sind urheberrechtlich geschützt.

Die Nutzung ist ausschließlich auf den persönlichen Gebrauch des Teilnehmers beschränkt.

Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Instituts unzulässig.

Zugangsdaten zum Online-Campus sind persönlich und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.



§ 9 Haftung

Die Haftung des Hypnosystemik-Instituts IHC wird, soweit gesetzlich zulässig, für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

Für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen, haftet das Institut uneingeschränkt.



§ 10 Gesundheit und Eigenverantwortung

Die Teilnahme an den Angeboten erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Teilnehmer bestätigt, körperlich und psychisch in der Lage zu sein, an den jeweiligen Angeboten teilzunehmen.

Die angebotenen Leistungen stellen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzen diese nicht.



§ 11 Psychologische Absicherung

Die im Rahmen der Angebote vermittelten Inhalte können emotionale und persönliche Prozesse anstoßen.

Der Teilnehmer verpflichtet sich, eigenverantwortlich mit diesen Prozessen umzugehen und bei Bedarf geeignete fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Eine individuelle therapeutische Betreuung durch das Institut ist nicht geschuldet.



§ 12 Gerichtsstand und anwendbares Recht

Soweit gesetzlich zulässig, ist Gerichtsstand Luzern.

Es gilt ausschließlich Schweizer Recht.

Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.



§ 13 Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.



§ 14 Stand

Luzern, 6. Mai 2026
Ina Hullmann, Psychologin FSP